• Polski
  • Español
  • Français
  • English
  • 日本語
  • Português
  • Deutsch
  • 中文 (中国)
  • Lizenz von LibreOffice – was sollte man wissen?

    LibreOffice ist eine Open-Source-Software. Das bedeutet, dass sie unter den Bedingungen einer Open-Source-Lizenz verfügbar ist. Dadurch können Nutzer die Funktionen frei verwenden.

    Im Folgenden findest du eine Erklärung, welche Lizenzen LibreOffice verwendet und was dies in der Praxis bedeutet.

    Welche Lizenzen decken LibreOffice ab?

    LibreOffice basiert hauptsächlich auf zwei Lizenztypen. Beide gewährleisten den Nutzern Freiheit bei der Nutzung, Modifikation und Weitergabe des Programms. Darüber hinaus fördern sie Zusammenarbeit und Offenheit.

    GNU Lesser General Public License (LGPL)

    Die LGPL ist die Hauptlizenz, die für die meisten Komponenten von LibreOffice verwendet wird. Sie erlaubt den Nutzern:

    -die Verwendung des Programms für jeden Zweck,
    -das Kopieren und Weiterverbreiten,
    -die Modifikation des Quellcodes.

    Im Gegensatz zur GNU GPL erlaubt die LGPL die Kombination von LibreOffice mit proprietärer Software. Dadurch können Unternehmen das Paket auch in kommerziellen Umgebungen einsetzen, ohne gegen die Lizenz zu verstoßen.

    Mozilla Public License (MPL)

    Ein Teil der Komponenten von LibreOffice steht unter der MPL-Lizenz. Sie wird unter anderem auch für das Programm Thunderbird verwendet.

    Diese Lizenz erlaubt das Modifizieren, Kopieren und Weiterverbreiten des Codes. Im Unterschied zur LGPL verlangt die MPL jedoch, dass jede geänderte Codekomponente öffentlich zugänglich gemacht wird. Auf diese Weise sorgt sie für mehr Transparenz und Verantwortung bei der Softwareentwicklung.

    Was bedeutet eine offene Lizenz für den Nutzer?

    Open-Source-Lizenzen bieten dem Nutzer große Flexibilität. Man kann nicht nur das Programm verwenden, sondern auch:

    -den Quellcode untersuchen,
    -ihn an die eigenen Bedürfnisse anpassen,
    -fertige Lösungen mit anderen teilen.

    Wichtig ist, dass damit keine Lizenzgebühren verbunden sind. Dadurch ist LibreOffice sowohl für private Nutzer als auch für Unternehmen, Schulen und öffentliche Institutionen zugänglich.

    Warum ist dieser Ansatz wichtig?

    Das offene Lizenzmodell schafft eine Gemeinschaft engagierter Nutzer und Entwickler. Die Beteiligten können Fehler melden, die Benutzeroberfläche übersetzen, neue Funktionen vorschlagen und den Code weiterentwickeln.

    Infolgedessen entwickelt sich LibreOffice dynamisch weiter und reagiert auf reale Bedürfnisse der Nutzer. Dadurch hat das Paket weltweit Vertrauen gewonnen – nicht nur als kostenlose Alternative, sondern als solides und aktiv weiterentwickeltes Werkzeug.

    Die Lizenzen von LibreOffice bieten:

    -Freiheit bei der Nutzung,
    -volle Kontrolle über den Code,
    -eine Förderung der Zusammenarbeit.

    Genau dieser offene Ansatz macht LibreOffice einzigartig. Dank ihm kannst du ein Office-Paket nutzen, das kostenlos, anpassbar und kontinuierlich von der Community verbessert wird.